Saisonspiel - Berlin zuhause, 04.03.2026
ESC Dresden vs. EHC Dynamo Berlin - 2:5 (ca. 800 Gäste)
Bully: Mittwoch, 04.03.2026, 19:30 Uhr
Nach zwei Auswärtsspielen und dem Freiluftspiel im RHS sollten die Eisbären Berlin kurz vor Ende der Hauptrunde also endlich ihre Visitenkarte in unserem Wohnzimmer abgeben. Im Vorfeld befürchteten wir in Bezug auf Stimmung und Zuschauerzahl eine Berliner Demonstration, beides sollte sich aber nicht bestätigen. Die Anzahl der Gästefans verblieb im dreistelligen Bereich. Nach Crimmitschau und damals Ambri hat es der Hauptstadtclub ja nun mit Frankfurt: Im RHS war von den Kultras eher wenig zu sehen, dafür hing ein Banner der Bembel Crew. Heute ließen sich gut 30 Crimmitschauer die Chance auf Erstligahockey in Sachsen nicht entgehen. Beide Seiten zeigten zu Beginn gelungene Choreos, wobei auf unserer Seite noch ein paar mehr Ballons unter dem Eissportclub-Banner Platz gehabt hätten. Die Stimmung war anfangs ausgeglichen. Gegen Ende hatte - dem Spielstand geschuldet - Berlin natürlich die Nase vorn, ohne jedoch völlig zu eskalieren. Da war sicher auch noch Luft nach oben. Im letzten Powerbreak präsentierte Berlin noch einen - zugegebenermaßen passenden - Konter via Spruchband auf unser Spruchband aus Spiel 1, wo es um die Berlin-Choreo in diesem Spiel ging. Ob man das wieder rum aufgreifen muss, naja. Spielerisch gibt es nicht viel zu berichten: Die Eislöwen verlieren unspektakulär und verdient ein langweiliges Spiel. Einzig der Fight von Pischoff mit einem Berliner im zweiten Drittel verdient positive Erwähnung. In diesem blieb er Sieger nach Punkten.
Nach drei absolvierten "Ostderbys" (das Freiluftspiel zählen wir mal nicht mit) bleibt festzustellen, dass sich zumindest bei uns überhaupt kein Derbygefühl bei den Spielen eingestellt hat. Es fehlt an Hass, geographischer Nähe und einer gemeinsamen Geschichte. Zudem sind, anders als bei Weißwasser und Crimmitschau, die Unterschiede im sportlichen Bereich zu groß und bei Spielen im Multifunktionstempel oder dem Dresdner Fußballtempel, kam es zu wenigen Berührungen.





